Legionnaire Schmitt
Hm… was schreibt man denn so über sich?
Ich bin ein so genannter „Ruhrpottkanacke“ und stolz darauf, ein wahrer Lokalpatriot!!!
Man sagt ich sei etwas komisch weil es z.B. nichts schöneres gibt als einen Sonnenauf- oder untergang aus einem Stahlwerk zu beobachten, wenn im Vordergrund des rot schimmernden Himmels die Kulisse eines nie zur ruhe kommenden Stahlwerks zu sehen ist. Dieses Gefühl könnte man im Industriepark Nord erleben, wo ein stillgelegtes Stahlwerk bei Tag und Nacht zu besuchen ist, versucht es einfach mal. Hier findest Du es www.duisburgnonstop.de.
Andere sagen das ich wohl leise stimmen hören muss, weil ich das ein oder andere mal wohl ganz wirre Sachen erzähle und wieder andere, na ja, ehrlich gesagt alle, sagen das ich krank bin weil ich einen Ketchupfetisch habe
Bin ein Scheidungskind und deshalb fing mein sehr turbulentes leben auch schon im alter von sechs Jahren an.
Na ja, den Rest erfährt man wohl wenn man ab und zu mal einen kleinen Blick in meine Geschichten wirft.
Bis dann,
Legionnaire Schmitt.
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Verfasst am 10.07.2008 10:42:25 Uhr 17.April 17.April
Nach allen Niederschlägen die mir das leben und ich mir selbst zugefügt habe, die Hoffnung auf jeden funken liebe in mir erloschen geglaubt schien, ich mein leben als gescheitert sah… in einer zeit in der es nur noch besser werden konnte. Erst da begann der eigentliche Untergang meines Lebens.
Was ich bis dahin als unmöglich glaubte begann nun endgültig Wurzeln in mir zu schlagen und aufzublühen.
Es war der 17.April 2006, der Tag an dem das Schlachtermädchen in mein leben kam.
Diese alles erleuchtende Fassade voller Schönheit, Lebensfreude, die so viel liebe geben konnte weil man anscheinend eine Seelenverwandtschaft fühlte. Sie war der Dünger für das was in mir zu wachsen begann… meine zügellose Wut, die Unfähigkeit zu vertrauen, endlos zu lieben, wie es vorher noch meine Leidenschaft war. Trotz aller liebe die ich jetzt bekomme, welche eine liebe ist die einem nur ein mal im leben begegnet, gepaart mit einer Schönheit der natürlichsten form, ist in mir nicht das was da sein sollte. Mit jedem Tag spüre ich mehr und mehr was mir von dieser kranken Zornfratze genommen wurde. Das vertrauen in die heilende kraft der wunderbaren liebe! Zwischen all den schönen Momenten die ich mit der Frau erlebe die mir unbeschreibliche liebe schenkt, mit der Frau die ich liebe… kommt trotzdem immer öfter das aus mir heraus was nun bis in den tiefsten untergründen meiner Seele seine Wurzeln geschlagen hat.
WUT, ZORN, HASS!!!!
Das einzige was mir immer den Rückhalt gegeben hat all das nicht aus mir ausbrechen zu lassen war mein Vater. Meiner Mutter konnte ich nicht das geben was sie sich von mir erwartet hatte… so wollte ich es wenigstens meinem Vater geben, der wie meine Mutter sehr unter meiner zeit in der ich einer anderen Fahne gedient habe gelitten hat. Mein Vater war bis heute noch traumatisiert, wenn ich mich einige Tage mal nicht meldete dachte er direkt das etwas nicht in Ordnung ist, hatte angst das ich wieder mal in die Welt raus bin um Dummheiten zu machen… als wenn das Schicksal die Regie führte,
Es war der 17.April 2008 an dem er von uns gegangen ist!!!
Plötzlich und unerwartet, der schmerz den ich seitdem in mir trage entfacht nur noch mehr schlechtes in mir weil mir vom Schlachtermädchen das genommen wurde was ich brauchte um meinem Vater das geben zu können was er sich von mir so gewünscht hat. Mir wurde endgültig das leben zum Feind, zu meinem Dämon. Seit diesem Tag spüre ich immer mehr Lustlosigkeit am leben, den drang meiner Wut freien lauf zu lassen, den bluten lassen der es verdient hat, dem schmerz zuzufügen der mit meinem Verlust leben müsste. Sämtlich Hemmschwellen in mir werden von Woche zu Woche immer mehr weggeschwemmt. Je länger ich nun warte, je mehr verletze ich die die mir nahe stehen… verficktes Drecksleben.
Die liebe ist der Untergang des guten im Menschen, der Hoffnungszerfetzer!!!
Denke so oft darüber nach wieso ich nicht einfach nur Tot sein kann…
Das leben geht weiter.
Legionnaire Schmitt.
Verfasst am 23.02.2008 10:35:21 Uhr Die Sonne scheint. Die Sonne scheint.
Kannst Du Dir vorstellen wie es ist wenn man morgens die Augen öffnet und neben sich jemanden sieht der so reich an Schönheit ist das einem die Worte fehlen?
Ich kannte schon immer das Gefühl einen schönen Menschen neben sich zu haben, jemanden von dem andere dachten das dieser Mensch keine Makel haben kann… na ja, ich weiß, das Morgengrauen kann furchtbar sein! Egal wie schön ein Mensch sein kann, egal wie natürlich diese Schönheit scheint… die meisten dieser Schönheiten brauchen ein bis zwei stunden um so zu wirken, oder? 
Ich weiß, man glaubt es mir nicht, jedoch werde ich jeden morgen durch das licht einer magischen Schönheit beleuchtet, egal wie müde sie zu sein scheint, nichts kann diese natürlichste form von Schönheit trüben. Ich übertreibe bei weitem nicht, auch wenn es schwer fällt das zu glauben, aber dieser Mensch wurde von Gott gesegnet… ich wurde von Gott gesegnet das ich diesen wunderschönen Menschen in meinem leben haben darf!!
Tja, wo liegt also mein Problem?
Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht… ich ziehe die Kraft die mich am leben hält aus meinem kleinen Universum, da wo früher meine Seele war lässt es Sonnenlicht strahlen…
danke dafür.
Legionnaire Schmitt.
Verfasst am 22.02.2008 16:21:55 Uhr Mein Universum. Mein Universum..
Das Universum, unendlich weit und dunkel, mit Milliarden von Sternen… unser Universum.
Mein Universum ist anders, was bei dem Universum das unsere Erde umgibt das schwarz ist, ist bei meinem Universum eine helle Hautfarbe ohne jeden Makel und von noch nie gefühlter Zartheit. Was bei dem unendlich weitem Universum die Milliarden Sterne sind, sind bei meinem Universum tausende Sommersprossen, perfekt für diese zarte helle Haut. Diese Haut mit all den Sommersprossen umgibt einen wunderschönen Körper, mit allem was dran sein muss in genau den richtigen Maßen… mit einem Gesicht das eigentlich als Vorlage für Gemälde genutzt werden müsste, jugendlich, natürlich und von der Schönheit einer Märchenfee, die Anmut des Blickes einfach unbeschreiblich.
Das einzige was bei diesem vollkommenen Anblick stört bin ich, kaputt im Hirn und am Körper, zermartert vom inneren schmerz, nicht fähig diesem zarten Universum das zu geben was es verdient hätte, stattdessen ist man eine dunkle und unheimliche Erscheinung die an ihrem leben haftet…
Ein stinkender Furz den man angewidert zur Kenntnis nimmt!!!
Legionnaire Schmitt.
Verfasst am 22.02.2008 16:21:00 Uhr Tränen. Tränen.
Zu viele sind schon aus mir gekommen, so viele das nicht mehr weinen kann wenn ich es möchte, so viele das es mir schon gar nichts mehr ausmacht wenn jemand sie bei mir sehen würde, so viele das ich nicht mehr wusste ob sie aus blinder Wut kamen, die meinen hass auf unschuldige übertragen ließ, oder aber aus Trauer und Schmerz… ich bin umgeben von einem imaginären Meer aus Tränen, keine Träne ging verloren… und wenn auch nicht sichtbar, kommen doch mit jeder Sekunde meines Lebens mehr dazu!
Innerlich weine ich jeden Tag, ich denke an dich mein junge… und wünsche mir dabei so sehr das auch ich wieder so jung wäre wie Du und in den Armen meiner Mutter liegen könnte. Ich vermisse meine Mutter jeden tag, so wie dich.
Wenn sie wüsste wie sehr ich nach ihr rufe würde es sie traurig machen, wenn sie wüsste wie sehr ich nach Dir rufe würde es ihr das Herz brechen.
Wie gerne hätte ich ihr eine Familie gegeben, auch wenn sie nicht mehr auf dieser Welt ist, mein junge, trotzdem hätte sie es gesehen. Jetzt verstecke ich mich vor ihrem Blick… ich verstecke meinen willen wieder bei ihr zu sein.
Hoffentlich verzeiht sie mir wenn ich bald wieder als kleiner junge in ihre Arme laufe…
Verfluchtes Leben!!!
Legionnaire Schmitt.
Verfasst am 22.02.2008 16:20:16 Uhr Sehnsucht. Sehnsucht.
Was ist die Sehnsucht… für mich die Ausgeburt der Hölle!!!
Sie ist es die mich am ende dahin schickt wo ich hingehöre, die mich zu dem macht wozu ich bestimmt bin, die alles gute in meinem leben vergessen lässt… am ende des Weges wartet die Hölle auf mich, das Höllenfeuer in dem ich brennen werde.
Trotzdem werde ich immer in deiner nähe sein um dich zu mir zu holen, werde allgegenwärtig sein in deinem leben… meinen heißen und stinkenden Atem wirst Du in deinem Nacken spüren… mit jedem Gedanken an das was Du mir genommen hast, mit jedem Atemzug vom mir sauge ich immer mehr Hass in mich. So das er meinen Tot überleben wird um dich zu verfolgen, verdammtes Schlachtermädchen!!!
Legionnaire Schmitt.
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